DEN INDIKATOR KENNENLERNEN
Die Bedeutung hinter den Zahlen.
SW Points + Double Point vereint zwei verwandte Werkzeuge aus dem Ansatz von Thomas DeMark. Points erkennt lokale Hochs und Tiefs und zeigt ihre Stufe. Double Point vergleicht geeignete Punkte derselben Richtung, markiert das entstandene Paar und prüft anschließend dessen Bestätigung separat. Sie können beide Ebenen gemeinsam untersuchen oder nur die benötigte einschalten.
- Points, Double Point oder beide Ebenen zusammen
- Stufen von Hochs und Tiefs mit Auswahlfilter
- D-Paare und Bestätigungsdreiecke
- Einstellbare Linien und Positionen der Markierungen
Was die Zahlen neben dem Kurs zeigen
Ein Low-Punkt ist ein lokales Tief, ein High-Punkt ein lokales Hoch. Für Stufe 1 muss der mittlere Kursbalken ein niedrigeres Tief oder ein höheres Hoch als seine benachbarten Balken haben. Der Punkt wird nach Abschluss des nächsten Kursbalkens bestätigt; seine Zahl steht jedoch neben dem Extrem selbst. Deshalb kann eine neue Markierung auf dem vorherigen Kursbalken erscheinen.
Mit jedem neuen Kursbalken kann ein Punkt eine höhere Stufe erreichen, wenn er weitere Vergleiche auf beiden Seiten erfüllt. Die Zahl bezeichnet die erreichte Stufe des Punktes, keinen Kurs, keine Trade-Nummer und keine garantierte Stärke einer künftigen Umkehr. Sie können die mindestens angezeigte Stufe erhöhen, um kleinere Details auszublenden und ausgeprägtere Wendepunkte beizubehalten.
Auswahl der Punkte und drei Anzeigemodi
Die Einstellungen enthalten einen True High / True Low-Filter: Er berücksichtigt den Schlusskurs des vorherigen Kursbalkens bei der Auswahl eines neuen Hochs oder Tiefs. Sie können den Filter ein- und ausschalten und die Ergebnisse vergleichen. Die Mindeststufe für die Anzeige von Points und die Mindeststufe für die Aufnahme eines Punktes in Double werden separat festgelegt.
Im kombinierten Modus sehen Sie die Punktnummern und Double-Ereignisse. Der Modus Nur Points eignet sich zum Untersuchen der Abfolge lokaler Extreme. Im Modus Nur Double Point können Sie die dazwischenliegenden Nummern ausblenden und sich auf die Paare und ihre Bestätigungen konzentrieren. Mit der Auswahl der Darstellung passen Sie den Detailgrad der Markierungen an Ihre Analyse an.
Wie ein Double Point entsteht
Ein Aufwärtspaar entsteht, wenn der nächste geeignete Low-Punkt höher liegt als der vorherige geeignete Low-Punkt. Ein Abwärtspaar entsteht, wenn der nächste geeignete High-Punkt niedriger liegt als der vorherige geeignete High-Punkt. Neben dem zweiten Punkt erscheint der Buchstabe D; auf Wunsch lassen sich die beiden Punkte mit einem Liniensegment verbinden.
Der Buchstabe D bedeutet, dass die Bedingungen für das Paar erfüllt sind. Er ist noch keine separate Bestätigung einer weiteren Bewegung. Zwischen dem ersten und zweiten Punkt können unterschiedlich große Abstände und weitere Kursschwankungen liegen. Um die Situation zu verstehen, sollten Sie beide Punkte, ihre Stufen und den umgebenden Chartabschnitt betrachten.
Wie sich die Bestätigung vom Buchstaben D unterscheidet
Bei einem Aufwärtspaar wartet der Indikator darauf, dass der Kurs über das Hoch des Balkens mit dem zweiten Low-Punkt steigt. Bei einem Abwärtspaar wartet er darauf, dass der Kurs unter das Tief des Balkens mit dem zweiten High-Punkt fällt. Das Ereignis wird am abgeschlossenen Kursbalken anhand seines Hochs oder Tiefs geprüft: Der Schlusskurs muss nicht zusätzlich jenseits dieses Niveaus liegen. Auf dem tatsächlichen Bestätigungsbalken erscheint ein Dreieck in der entsprechenden Richtung.
So sehen Sie drei getrennte Ereignisse: die Bestätigung des lokalen Punktes, die Bildung des D-Paares und die Erfüllung der Bestätigungsbedingung für das Paar. Das Dreieck verspricht keine Fortsetzung der Bewegung und erteilt keinen Auftrag in Ihrer Handelsplattform. Es markiert, dass der Kurs das gewählte berechnete Niveau überschritten beziehungsweise unterschritten hat; das weitere Verhalten muss anhand des Charts beurteilt werden.
Linien, Darstellung und erste Schritte
Sie können Verbindungslinien zwischen den Punkten, ein horizontales Bestätigungsniveau und eine zusätzliche Kursmarke einschalten. Diese zusätzliche Marke basiert auf dem Schlusskurs des Balkens, an dem der zweite Punkt die gewählte Stufe erreicht hat. Horizontale Linien werden mit festgelegter Länge oder bis zur Bestätigung angezeigt. Die letzte Marke heißt in den Einstellungen risikoarmes Niveau, berechnet oder garantiert aber für sich genommen nicht das Risiko eines Trades.
Farben, Größen, Hintergründe und Abstände der Zahlen, D-Buchstaben und Dreiecke lassen sich separat einstellen. Die automatische Platzierung berücksichtigt die übliche Schwankungsbreite des Kurses; die manuelle Platzierung wird in kleinsten Preisschritten festgelegt. Es gibt Alarme für neue Punkte, Paare und Bestätigungen. Beginnen Sie mit Stufe 1 und der kombinierten Anzeige und behalten Sie anschließend die benötigten Elemente bei. Der Umfang der sichtbaren historischen Markierungen ist durch die Historieneinstellungen und die Möglichkeiten von TradingView begrenzt.
Das erhalten Sie
Zugang zum Indikator in Ihrem TradingView-Konto für die gewählte Laufzeit, Einstellungen für Berechnung und Darstellung sowie Unterstützung per E-Mail. Der Quellcode ist nicht im Abonnement enthalten. Sie benötigen ein eigenes TradingView-Konto; gegebenenfalls erforderliche TradingView-Funktionen oder kostenpflichtige Tarife für Ihre gewählte Arbeitsweise werden separat bezahlt.
Die Umsetzung von STUDENT WYCKOFF ist von den veröffentlichten Arbeiten Tom DeMarks inspiriert. Die Namen historischer Profile bezeichnen die Grundlage der Regeln. Es handelt sich um ein unabhängig entwickeltes Produkt.