← DeMark

TradingView / INDIKATOR / 03

SW D-Wave

Von der ersten Bewegung bis zur abgeschlossenen Struktur.

Wellen 0–5 und A–B–C, zwei vorkonfigurierte Ansätze nach Perl und DeMark, vorläufige Punkte und separate Bestätigungen. Berechnete Kursmarken und eine Übersicht weiterer Zeiteinheiten helfen Ihnen, die gesamte Bewegungsstruktur zu erkennen.

Einen Tag ausprobieren
Lehrgrafik: ein beispielhafter Kursverlauf zur Erklärung der Markierungen. Dies ist weder ein Handelssignal noch ein Bildschirmfoto der TradingView-Oberfläche.

DEN INDIKATOR KENNENLERNEN

Die Bedeutung hinter den Zahlen.

SW D-Wave ist ein Werkzeug zur schrittweisen Beobachtung der Wellenstruktur des Kurses. Es basiert auf dem D-Wave-Ansatz aus den Arbeiten von Thomas DeMark und Jason Perl. Der Indikator kennzeichnet die Phasen einer gerichteten Bewegung und der anschließenden Korrektur, zeigt die sich entwickelnde Struktur und hilft, einen noch entstehenden Punkt von einem bereits bestätigten Ereignis zu unterscheiden. Die Markierungen folgen den Regeln des gewählten Berechnungsmodus.

  • Zwei vorkonfigurierte Ansätze: Perl und DeMark
  • Wellen 0–5 und A–B–C in beiden Richtungen
  • Berechnete Kursmarken und eine Tabelle der Zeiteinheiten
  • Vorläufige Punkte ? und Bestätigungen +
01

So lesen Sie die Wellen im Chart

Punkt 0 kennzeichnet den Beginn der beobachteten Struktur. Die Zahlen 1–5 helfen, ihre Hauptphasen nachzuvollziehen; A, B und C stehen für den anschließenden Korrekturteil. Der Indikator kann die Aufwärts- und Abwärtsrichtung gleichzeitig analysieren. Mit diesen Markierungen können Sie den aktuellen Abschnitt mit früheren Strukturen vergleichen und verfolgen, welche Phase sich gerade entwickelt.

Eine Zahl oder ein Buchstabe steht neben dem Kursextrem, also dem Hoch oder Tief des jeweiligen Abschnitts. Dieser Punkt ist jedoch erst bekannt, wenn die Bestätigungsbedingungen an einem späteren Kursbalken erfüllt sind. Deshalb müssen Sie die historische Position der Markierung vom Zeitpunkt unterscheiden, an dem die Bestätigung vorliegt. Die Wellennummer allein ist keine Aufforderung, einen Trade zu eröffnen.

02

Zwei vorkonfigurierte Ansätze und eigene Einstellungen

Der Modus Jason Perl / Bloomberg verwendet Schlusskurse. Der Modus Thomas DeMark Original verwendet die Hochs und Tiefs der Kursbalken; die Abwärtsrichtung ist in dieser Umsetzung als gespiegelt gekennzeichnet. Die Ansätze unterscheiden sich in den Vergleichszeiträumen, den Regeln für die Entwicklung der Struktur und den Kursprojektionen. Sie lassen sich am selben Instrument und im gleichen historischen Abschnitt untersuchen.

Zusätzlich gibt es einen experimentellen manuellen Modus, in dem Zeiträume und Regeln geändert werden können. Im DeMark-Modus steht ein optionaler, vom Autor entwickelter Student-Wyckoff-Filter zur Verfügung: Die zweite Welle darf nicht über den Beginn der Struktur hinauslaufen. Dies ist eine separate Einstellung dieser Umsetzung. Behalten Sie beim Vergleich der Ergebnisse denselben Modus und dieselben Regeln bei, damit die Ursachen der Unterschiede nachvollziehbar bleiben.

03

Ein vorläufiger Punkt und seine Bestätigung

Das Zeichen ? kennzeichnet einen vorläufigen Punkt. Solange die erforderlichen Bedingungen nicht erfüllt sind, kann er sich mit dem entstehenden Kursextrem verschieben. Das Zeichen + markiert den Kursbalken, an dem die Bestätigung erfolgte. In der aktuellen Version erfolgen die Hauptberechnung und die Ereignisse nach Abschluss des Kursbalkens. So lassen sich die Entwicklung der Struktur und der Zeitpunkt eines neuen bestätigten Ereignisses getrennt lesen.

Solange ein Zyklus noch nicht abgeschlossen ist, können die gewählten Regeln die zweite oder fünfte Welle verschieben, den Korrekturteil neu aufbauen oder eine Struktur verwerfen, deren Regeln verletzt wurden. Dies gehört zum vorgesehenen Berechnungsablauf. Betrachten Sie die historischen Markierungen deshalb zusammen mit den vorläufigen Punkten und Bestätigungsmarkierungen, statt jede frühere Zahl als ein damals bereits bekanntes Signal zu verstehen.

04

Berechnete Kursmarken und Bewegungskontext

Der Indikator berechnet Kursmarken anhand bereits bestätigter Abschnitte. Welche verfügbar sind, hängt vom Modus ab: Dazu gehören Marken für einzelne Wellen und die Korrektur, zusätzliche Projektionen der fünften Welle und Markierungen für das Erreichen der aktiven Marke. Linien können als Segmente mit festgelegter Länge angezeigt oder nach rechts verlängert werden. Farbe, Stil und Beschriftungen lassen sich separat anpassen.

Eine Kursmarke ist ein Preisniveau zur weiteren Beobachtung, keine Zusage, dass der Markt es erreicht. Der zusätzliche Kontext des RSI, eines Maßes für die Bewegungsstärke, ermöglicht den Vergleich der dritten und fünften Welle und zeigt Abweichungen zwischen Kurs und Bewegungsstärke. Er ergänzt die Struktur, ersetzt aber nicht die Beurteilung des Kurses selbst.

05

Weitere Zeiteinheiten, Darstellung und Alarme

Die Tabelle zeigt die Aufwärts- und Abwärtsstruktur, ihren Status, zusätzlichen Kontext und die nächstgelegene aktive Kursmarke in den gewählten Zeiteinheiten. Die aktuelle Version verwendet abgeschlossene Kursbalken der aktuellen oder einer höheren Zeiteinheit; niedrigere Zeiteinheiten sind in dieser Tabelle nicht verfügbar. Übereinstimmungen der dritten oder fünften Welle in mehreren Zeiteinheiten können gesondert hervorgehoben werden.

In den Einstellungen wählen Sie die sichtbaren Punkte, Richtungsfarben, Größen und Abstände der Markierungen sowie die Darstellung der Tabelle und Kurslinien. Alarme lassen sich für einzelne Bestätigungen, das Erscheinen und Erreichen von Kursmarken, Verschiebungen und weitere ausgewählte Ereignisse einrichten. Beginnen Sie mit einem vorkonfigurierten Modus, machen Sie sich mit ? und + vertraut und ergänzen Sie anschließend die benötigten Elemente. Der Alarm selbst wird separat in TradingView erstellt.

Das erhalten Sie

Zugang zum Indikator in Ihrem TradingView-Konto für die gewählte Laufzeit, Einstellungen für Berechnung und Darstellung sowie Unterstützung per E-Mail. Der Quellcode ist nicht im Abonnement enthalten. Sie benötigen ein eigenes TradingView-Konto; gegebenenfalls erforderliche TradingView-Funktionen oder kostenpflichtige Tarife für Ihre gewählte Arbeitsweise werden separat bezahlt.

Die Umsetzung von STUDENT WYCKOFF ist von den veröffentlichten Arbeiten Tom DeMarks inspiriert. Die Namen historischer Profile bezeichnen die Grundlage der Regeln. Es handelt sich um ein unabhängig entwickeltes Produkt.